Arthur Schopenhauer, einer der größten Philosophen, schrieb im 19. Jahrhundert ein scharfes, zorniges, subversives und zugleich weises, anschauliches und mit unterschwelligem Humor versehenes Essay (das posthum veröffentlicht wurde) mit dem sprechenden Titel Die Kunst, immer recht zu behalten, das sich selbst als Handbuch zur Durchsetzung gegenüber jedem Gegner in einer Auseinandersetzung vorstellt.
„Eristische Dialektik“, schrieb Schopenhauer selbst und verschleierte damit jeden ironischen Ton, „ist die Kunst des Streitens – und zwar so zu streiten, dass man die eigenen Positionen ausreichend verteidigt, ob man nun recht hat oder nicht“. Und als wollte er seinen Lesern versichern, dass er es ernst meinte, fügte er hinzu: „In einer Auseinandersetzung müssen wir die objektive Wahrheit ignorieren, oder vielmehr sie als einen zufälligen Umstand betrachten, und uns nur auf die Verteidigung unserer Position und die Widerlegung der Position des Gegners konzentrieren“.
Gewiss war Schopenhauers wahre Absicht, die Aufmerksamkeit seiner Leser auf die Tricks zu lenken, die von allen anderen in großem Umfang eingesetzt werden, seien es Politiker, Journalisten, Werbetreibende oder Händler. Indem er vorgab, die „Sophistik“ zu lehren (wie er die Rhetorik später selbst nannte), lehrte er in Wirklichkeit, wie man sie erkennt und folglich wie man ihr begegnet. Dieses bissige kleine Werk bleibt auch heute noch ein wertvolles Werkzeug zu diesem Zweck.
[Auszug aus dem Text auf dem hinteren Buchumschlag der Ausgabe]
Hersteller
Produktdetails
- Autor
- Arthur Schopenhauer
- Verleger
- Patakis
- Ursprünglicher Titel
- Die Kunst, immer Recht zu haben
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789601638232
Ausgabe
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 166
- Abmessungen
- 14x19 cm
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2011
- Veröffentlichungsdatum
- 2011
Inhalt
- Lesestufe
- Akademisch
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