Sigmund Freuds kontroverse Ideen haben die westliche Kultur tiefer durchdrungen als die eines anderen Psychologen. Der 'Freudsche Versprecher', der 'Ödipuskomplex', 'kindliche Sexualität', 'Libido', 'Narzissmus', 'Penisneid', der 'Kastrationskomplex', das 'Es', das 'Ich' und das 'Über-Ich', 'Verleugnung', 'Verdrängung', 'Identifikation', 'Projektion', 'Ausagieren', das 'Lustprinzip', das 'Realitätsprinzip', 'Abwehrmechanismus' - all das wird in unserem täglichen Wortschatz als selbstverständlich angesehen.
Psychoanalyse war nie nur eine Behandlungsmethode, sondern vielmehr eine Vision des menschlichen Zustands, die auch lange nach dem Tod ihres Urhebers fasziniert und provoziert.
Ihre zentrale Hypothese, dass wir im Konflikt mit uns selbst leben und versuchen, Probleme zu lösen, indem wir uns von der Realität abwenden, stammt nicht aus experimenteller Wissenschaft, sondern aus Selbstreflexion und den einzigartigen Beobachtungsmöglichkeiten, die die psychoanalytische Technik bietet - insbesondere aus den Geständnissen, die durch die 'freie Assoziation' im Beratungszimmer von Freud entstanden sind. Während des Aufruhrs des Ersten Weltkriegs geschrieben, wurde Eine allgemeine Einführung in die Psychoanalyse aus einer Reihe von Vorlesungen an der Universität Wien zusammengestellt, musste jedoch auf das Ende des Krieges warten, bevor sie der englischsprachigen Welt zugänglich gemacht wurde.
Hersteller
- Autor
- Sigmund Freud
- Verleger
- Wordsworth
- Sprache
- Englisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 416
- Veröffentlichungsdatum
- 2016
- Abmessungen
- 12.9x19.8 cm
- ISBN-13
- 9781840226867
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