«Die Auseinandersetzung mit demselben Mythos auf drei unterschiedliche Arten von ebenso vielen großartigen Schöpfungen stellt per Definition eine Herausforderung dar... Daher habe ich versucht, ihre Sprache zu assimilieren, indem ich Verse zeitgenössischer Dichter einfügte, anstatt sie auf künstliche Weise von der heutigen Sprache abzugrenzen», schreibt der Übersetzer in seiner Einleitung, der nach dem „thebanischen Zyklus“ von Sophokles (Ödipus der Tyrann, Ödipus in Kolonos, Antigone) seine dreifachen Ansätze zum antiken Drama fortsetzt, diesmal mit einer Achse um die emblematische Figur der Elektra.
Die Elektra – Tochter von Agamemnon und Klytaimnestra, jüngere Schwester der Iphigenie und ältere des Orest – wurde ursprünglich Laodike genannt und ihr Name änderte sich, weil sie bis zum Zeitpunkt des Dramas ledig blieb: ἄλεκτρος (diejenige, die kein Βett (νυφικό κρεβάτι) kannte). Laut anderen mythologischen Strömungen hat die Elektra Verbindungen zur mystischen Anbetung der Kabeiroi: Sie war Königin von Samothrake und Mutter der Harmonia, die Kadmos heiratete (der Gründer von Theben und möglicherweise der Bruder der Elektra), und somit wird ihr Name auch mit dem thebanischen Zyklus verbunden – tatsächlich wurde eines der sieben Tore von Theben als Elektra bezeichnet.
Zur Übersetzungsarbeit von Dimitris Kalokyris haben folgende Worte gefunden: „Ich lese die Übersetzung des thebanischen Zyklus in dem kräftigen und klaren Griechisch von D.K. Sie stellt ein ideales Mittel dar, um in direkten Kontakt mit dem antiken griechischen Wort zu treten; sie ist eine Möglichkeit, es zu lesen (und zu genießen), als wäre es heute formuliert worden“. Vangelis Chatzivasileiou, Ausg. Der Lesende. „D.K. übersetzt den antiken Text wie ein Liebhaber des Wortes“. Takis Grammenos, Ausg. Poetische. „Der Übersetzer hat selbst metrische Anspielungen, rhythmische Ähnlichkeiten, Klangverbindungen und subtile Reime in den Chören eingehend untersucht“. Anthoula Daniel, Ausg. Brunnen.
Hersteller
- Autoren
- Dimitris Kalokyris, Sofoklis, Eyripidis, Aischylos
- Verleger
- Patakis
- Genre
- Antike griechische Literatur, -
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 256
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2022
- Veröffentlichungsdatum
- 2022
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Originaltext
- Nein
- Klassische Literaturbücher
- Ja
- Zweisprachige Ausgabe
- Nein
- Sammelausgabe
- Nein
- Illustrierte Ausgabe
- Nein
- Aufklärung
- Nein
- Renaissance
- Nein
- ISBN-13
- 9786180700510
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