Dieses kleine, aber inhaltlich dichte Essay markiert eine große Wende in Freuds Werk. Es wurde kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs geschrieben und möglicherweise von den destruktiven Kräften beeinflusst, die dieser freigesetzt hat. Es wird die bis dahin etablierte psychoanalytische Auffassung aufgeben, dass psychische Phänomene von der Allmacht des Lustprinzips beherrscht werden, und führt eine mehr primitive, bestimmende und düstere Idee ein: den Todestrieb.
Freud untersucht Phänomene wie die Zwangsneurose und sucht in der Biologie und der Erforschung der elementaren Lebensformen nach einer Grundlage, um zu unterstützen, dass jedes organische Leben von der Rückkehr in einen früheren Zustand und letztendlich von der Ruhe der anorganischen Materie bestimmt wird.
Mit vollem Bewusstsein für seine gewagte Spekulation wird der Autor jede frühere Opposition, die das psychische Leben durchzieht, in die der Kräfte von Liebe und Tod transformieren und das 'Paradoxon' vertreten, dass der endgültige Zweck des Lebens, dem auch das Lustprinzip dient, der Tod selbst ist.
Indem er den Todestrieb als gegeben ansieht, wies Freud die Analyse auf, Aggression als einen an sich selbst bestehenden Trieb zu verstehen. Nach diesem Essay begann man zu betrachten, dass psychische Konflikte aus einem grundlegenden Wettkampf zwischen Liebe und Tod, dem Lebenstrieb und dem Todestrieb, der Libido und der Aggression stammen.
[Auszug aus dem Text auf der Rückseite der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Sigmund Freud
- Verleger
- Plethron
- Ursprünglicher Titel
- Originaltitel
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 104
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2014
- Veröffentlichungsdatum
- 2014
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789603482536
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