Vivian Stergiou lässt sich von Iphigenie in Aulis von Euripides inspirieren und konzentriert sich auf den Moment kurz vor dem Opfer der Heldin. „Es ist mir egal, zu sterben, aber zuerst werde ich gehört“, sagt sie und spuckt die Worte aus – ihre einzige Waffe. Und solange sie monologisiert, ist sie hier und jetzt. Sobald sie aufhört, stirbt sie auf tausend Wegen, an allen Orten. Überall und stets siegt das Orakel. Ihr Opfer ist komisch, kaum tragisch. Sie gräbt ihr Grab und steigt hinein. Opfer für nichts. Fleisch zum Essen.
Vangelis Chatzigiannidis schreibt anlässlich von Euripides' Hekabe einen unterhaltsamen und fröhlichen Text, der das absolute Symbol von Trauer und Verzweiflung entmythologisiert, durch die Augen einer Person, die sie aus nächster Nähe erlebt hat und Dinge erkannte, die niemals in den Werken der großen Dichter festgehalten wurden. Der gemeinsame menschliche Blick, das kleine menschliche Maß, gegenüber dem großen Mythos. Der Weg der tragischen Hekabe durch einen schrägen, unerwarteten Blick.
Hersteller
- Autoren
- Vagelis CHatzigiannidis, Vivian Stergiou
- Verleger
- Nefeli
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Iphigenie / Beute
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 96
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2024
- Veröffentlichungsdatum
- 2024
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 12.2x20 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Kino, Theorie & Kunstgeschichte
- ISBN-13
- 9789605043711
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