Dieses Buch lädt uns ein, über die Politik in Griechenland – und damit über die gegenwärtige Krise – nachzudenken, in den Begriffen einer tieferliegenden (Un)Ruhe, die seit langem stattfindet,...

Dieses Buch lädt uns ein, über die Politik in Griechenland – und damit über die gegenwärtige Krise – nachzudenken, in den Begriffen einer tieferliegenden (Un)Ruhe, die seit langem stattfindet, jenseits der zentralen politischen Bühne.

Mit der theoretischen Achse der Ansicht, dass Differenz Ausschlüsse produziert und die Menschen in hierarchische Beziehungen...

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Dieses Buch lädt uns ein, über die Politik in Griechenland – und damit über die gegenwärtige Krise – nachzudenken, in den Begriffen einer tieferliegenden (Un)Ruhe, die seit langem stattfindet, jenseits der zentralen politischen Bühne.

Mit der theoretischen Achse der Ansicht, dass Differenz Ausschlüsse produziert und die Menschen in hierarchische Beziehungen einordnet und damit als Quelle des Wettbewerbs fungiert, werden die starken Erfahrungen beschrieben, die mit der Aushandlung der Differenz einhergehen – die Intoleranz, die Empörung, der Schmerz, ja sogar das Trauma – und die die verborgenen politischen Aspekte des Alltags speisen.

Die Autoren untersuchen sowohl synchron als auch historisch die Prozesse der Differenzierung und die Erfahrungen von Differenz, die mit der Grenze, der ethnokulturellen Identität, Geschlecht, Körper und Sexualität verbunden sind, sich auf mehreren Ebenen entfalten – international, national, lokal, interpersonell – und verschiedene Kategorien von Subjekten betreffen: Grenzbewohner der nördlichen und östlichen Grenzen, politische Flüchtlinge, die nach Griechenland zurückkehren, neureiche Athener, Migranten und Migrantinnen aus Albanien oder den Philippinen, Thalassämiker, die im Behindertenbewegung aktiv sind, kinderlose erwachsene Frauen, die einen anderen Zugang zu Ehe und Mutterschaft jenseits der dominanten Biopolitik fordern.

In einem Regime, das die offizielle nationale Homogenität in verschiedenen Dimensionen des Lebens durchsetzt, war das Schicksal der Ansprüche des Anderen deren Verdrängung an den informellen Rand. So brodelte im Bereich der kulturellen Vertrautheit, unter der glatten Oberfläche der Politik, ein explosiver Mix aus schwebenden Differenzen und Wettbewerben, der das politische System fragiler machte, als es die Rhetorik der konsensorientierten, beratenden Demokratie der späten Metapolitik hätte vermuten lassen.

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Spezifikationen

Spezifikationen

Autoren
Eythymios Papataxiarchis, Jane K. Cowan, Eleni Papagaroufali, Loring M. Danforth, Pothiti CHantzaroula, Pinelopi Topali, Laurie Kain - Hart, Kostas Giannakopoulos, Eleni Fournaraki, Alexandra CHalkia, Eytychia Voutyra, Athina Athanasiou, Venetia Kantsa, Ioannis Manos, Aigli CHatzouli, Sarah Green
Verleger
Alexandreia
Typ
Geisteswissenschaften, Politikwissenschaften, Soziologie, Kultur
Sprache
Griechisch
Untertitel
Grenze, Körper und Staatsbürgerschaft in Griechenland
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
544
Veröffentlichungsdatum
10/2014
Veröffentlichungsdatum
2014
Abmessungen
14x21 cm
ISBN-13
9789602216293

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Dieses Buch lädt uns ein, über die Politik in Griechenland – und damit über die gegenwärtige Krise – nachzudenken, in den Begriffen einer tieferliegenden (Un)Ruhe, die seit langem stattfindet, jenseits der zentralen politischen Bühne.

Mit der theoretischen Achse der Ansicht, dass Differenz Ausschlüsse produziert und die Menschen in hierarchische Beziehungen einordnet und damit als Quelle des Wettbewerbs fungiert, werden die starken Erfahrungen beschrieben, die mit der Aushandlung der Differenz einhergehen – die Intoleranz, die Empörung, der Schmerz, ja sogar das Trauma – und die die verborgenen politischen Aspekte des Alltags speisen.

Die Autoren untersuchen sowohl synchron als auch historisch die Prozesse der Differenzierung und die Erfahrungen von Differenz, die mit der Grenze, der ethnokulturellen Identität, Geschlecht, Körper und Sexualität verbunden sind, sich auf mehreren Ebenen entfalten – international, national, lokal, interpersonell – und verschiedene Kategorien von Subjekten betreffen: Grenzbewohner der nördlichen und östlichen Grenzen, politische Flüchtlinge, die nach Griechenland zurückkehren, neureiche Athener, Migranten und Migrantinnen aus Albanien oder den Philippinen, Thalassämiker, die im Behindertenbewegung aktiv sind, kinderlose erwachsene Frauen, die einen anderen Zugang zu Ehe und Mutterschaft jenseits der dominanten Biopolitik fordern.

In einem Regime, das die offizielle nationale Homogenität in verschiedenen Dimensionen des Lebens durchsetzt, war das Schicksal der Ansprüche des Anderen deren Verdrängung an den informellen Rand. So brodelte im Bereich der kulturellen Vertrautheit, unter der glatten Oberfläche der Politik, ein explosiver Mix aus schwebenden Differenzen und Wettbewerben, der das politische System fragiler machte, als es die Rhetorik der konsensorientierten, beratenden Demokratie der späten Metapolitik hätte vermuten lassen.

Hersteller

Autoren
Eythymios Papataxiarchis, Jane K. Cowan, Eleni Papagaroufali, Loring M. Danforth, Pothiti CHantzaroula, Pinelopi Topali, Laurie Kain - Hart, Kostas Giannakopoulos, Eleni Fournaraki, Alexandra CHalkia, Eytychia Voutyra, Athina Athanasiou, Venetia Kantsa, Ioannis Manos, Aigli CHatzouli, Sarah Green
Verleger
Alexandreia
Typ
Geisteswissenschaften, Politikwissenschaften, Soziologie, Kultur
Sprache
Griechisch
Untertitel
Grenze, Körper und Staatsbürgerschaft in Griechenland
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
544
Veröffentlichungsdatum
10/2014
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2014
Abmessungen
14x21 cm
ISBN-13
9789602216293

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