In diesem Essay beschäftigt sich Freud mit der Entstehung und Funktion der Religion und offenbart als grundlegende Motive der Religion die Nostalgie nach dem Vater und die Ohnmacht des Kindes sowie des Erwachsenen gegenüber der Natur und dem Leben.
Er erkennt die historische Wahrheit, die die religiösen Darstellungen bewahren, sowie deren entscheidenden Beitrag zur Erhaltung der menschlichen Gesellschaften, weist jedoch auf die Illusion hin, die sie darstellen, da sie „Erfüllungen der ältesten, stärksten und drängendsten Wünsche der Menschheit“ sind.
Er geht über eine analytische Kritik der Religion als dominante Illusion der Kultur hinaus und konzentriert sich auf die Hemmung des Denkens, die sie nach sich zieht, und vergleicht sie mit der obsessive-compulsive Neurose und der delirierenden Idee.
Indem er die Überwindung des Menschen aus der Kindlichkeit und seine Schulung in der Realität als sein Leitziel setzt, spricht er sich für die Vernunft und eine weltliche Gesellschaft aus. Er verkündet die „Vorrangstellung des Verstandes“ mit der Unterstützung der Wissenschaft und äußert die Hoffnung, dass die Menschheit schließlich „diese neurotische Phase überwinden wird, so wie so viele Kinder reifen und ihre ähnliche Neurose hinter sich lassen“…
Hersteller
- Autor
- Sigmund Freud
- Verleger
- Roes
- Ursprünglicher Titel
- Die Zukunft einer Illusion
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 192
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2015
- Veröffentlichungsdatum
- 2015
- Abmessungen
- 11x16.5 cm
- ISBN-13
- 9789602834176
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